Stress? Genau dann ist zeit zum Handeln

Zeit zum Kraft tanken…

…ist in sehr bewegten Zeiten immer besonders wichtig.

Doch genau dann fällt es einem besonders schwer, sich die Zeit für sich selber einzuräumen, oder frei zu machen. Termine, Projekte und To Do Listen stehen an erster Stelle.

Selber kenn ich das auch zu gut. Irgendwann hab ich nur gemerkt, dass wenn ich mir wenigstens eine Stunde in der Woche einräume, in der ich eine Massage, oder diese Entspannungspunkte ( Access Bars) gehalten bekomme, ich also wirklich mal richtig entspannen kann, der Kopf zur Ruhe kommt, alles andere sich dann mit mehr Leichtigkeit und neuen Ideen erledigen lässt.

Ja, leicht ist das nicht immer und es benötigt wohl eine extra Portion Druchsetzungsvermögen gegen allen Termindruck mir die Zeit für mich zu planen, frei zu lassen und nicht verfügbar zu sein. Gelohnt hat es sich immer und mittlerweile möchte ich es nicht mehr missen. Wenn ich mehr in mir ruhe, stresst mich manches nicht mehr so, wie vorher.​

In einem Newsletter habe ich mal die Frage gestellt, wie man wohl eine Auto pflegen würde, was über CHF 100.000 gekostet hat. Ich würde den immer fein waschen lassen, von Hand, eh klar, gell 🙂 Dann gibts Service, Reifen, Felgen, extra Austattung etc. .All das ist irgendwie selbstverständlich, oder?

Der eigene Körper, den kann man nach der Leasingzeit nicht zurückgeben. Man hat nur den einen & niemand erzählt einem, was man alles damit machen könnte /sollte, damit es ihm weiterhin gut geht. Denn Schmerzen und Krankheiten sind oft die Sprache, die der Körper mit uns spricht, wenn wir schon ganz lange nicht zugehört haben. Ja die Sprache haben wir auch nicht in der Schule gelernt. Früher habe ich über mich gesagt: “Wer nicht hören will, muss fühlen” , da ich oft mit Rückenschmerzen oder anderen Wehwehchen zu kämpfen hatte.

Selbst heute ist es für mich auch eine Form von Selbstdisziplin, mich um meinen  Körper zu kümmern. Spazieren gehen, mal Sport machen (jedoch nicht aus einem Zwang heraus) und eben Entspannung einzuplanen. Diese kann, wie gesagt, Massage, Ayurveda, Kosmetik oder auf energetische Körperarbeit sein. Gerade in extrem kreativen Phasen ist das so hilfreich.

Je mehr ich mich an die erste Stelle setze, desto leichter fällt es mir, das auch beizubehalten. Diese Energie, die ich dann habe kreiert so viel mehr, als noch auf Biegen und Brechen eine Mail oder ein Meeting durchzudrücken. Manche Dinge erlaube ich mir dann auch zu Zeiten zu erledigen, wenn man normalerweise nicht mehr arbeitet. Abends, statt Fernsehen… doch erholt und entspannt.

Mein Körper dankt es mir..

Ayurveda Massage ~ was genau ist das

 

Ayurveda massage wettingen aargau
Ayurveda Rücken Massage

Ein Artikel, der mir schon lange am Herzen liegt, kann nun endlich geschrieben werden.

Sehr gerne möchte ich das Thema der Ayurveda Massage näher bringen. Was ist der Unterschied zur klassischen Massage, wie wirkt es und was sind meine persönliche Intention dabei. Also, wie läuft das bei mir in Wettingen so ab.

Einer der markantesten Unterschiede ist das viele, warme Öl welches für die Massage verwendet wird. Es ist warm, damit die Körpergewebe es direkt aufnehmen können und nicht noch Energie benötigt wird, um es an die Körpertemperatur anzupassen. Das Öl wird vom Gewebe aufgenommen und löst Unverdautes aus ihm. Unverdautes aus dem seelischen und körperlichen Bereich. Nicht nur die unvollständig verdaute Nahrung, sondern auch Sinneseindrücke und Erlebnisse „verstopfen“ die Kanäle und Bahnen im Körper durch die Säfte und Energien fliessen. Dazu bekommt die Berührung auch eine ganz andere Qualität- es is viel zarter und weicher. Auch dies wirkt lösend. Gleichzeitig ist man wie in das Massageöl eingehüllt.

Die Massage selber ist ein Zwischenspiel von zarten Ausstreichungen und intensiverem arbeiten an der Körperstruktur.

Ich persönlich mag zum Einen das exakte Arbeiten an der Struktur. Denn so, kann sich derjenige, der massiert wird besser spüren. Durch die Berührung mit meinen Händen und Armen nimmt man seine eigenen Grenzen war. So bekommt man ein genaueres Körpergefühl und auch die eigene Aufmerksamkeit ist mehr auf sich und das Fühlen gerichtet. Das ist das, was Ruhe und Kraft bringt. Zum Anderen ist auch das etwas kräftigere und fliessende Arbeiten etwas, was ich sehr mag, doch ausserhalb der Schmerzzonen. Auch dies unterstützt die eigene Wahrnehmung besser als das reine Streichen. Viel Schmerzen beim Massieren heisst nicht zwingend, dass viel gelöst wird.

Es gibt Massage Formen in meiner Praxis bei dem ein sogenanntes „Wohlweh“ noch gut ist, mehr aber nicht sein sollte. Sonst verkrampft sich das System und es findet keine Lösung statt.

Etwas, was auch noch ungewohnt ist, ist dass man die ganze Behandlungsdauer bei der Ganzkörpermassage Abhyanga auf dem Rücken liegen bleibt. Auch dies fördert das Loslassen und manchmal auch das totale Abtauchen. Zusätzlich unterstützend dafür ist der Beginn der Behandlung. Da werden zunächst verschiedenen Punkte am Körper, wie z.B., Füsse, Oberschenkel und Bauch, gehalten und man wir ein wenig geschüttelt. Dies dient dazu, die Aufmerksamkeit schon vor der Massage in den Körper zu bringen. Gerade wenn man aus dem Alltag kommt ist das wirklich sehr gut. Danach kann man sich so richtig entspannen und nicht erst, wenn der Körper einmal durchmassiert wurde hat man sich im ganzen wahrgenommen. Ich konnte das an mir selber immer wieder erfahren, wie gut das tut.

Dies spielt alles zusammen, dass das Nervensystem sich beruhigt, Spannungen und Anspannungen sich lösen und auch das Gewebe geklärt wird. So wird ein Schmerz, eine „Verspannung“ oder ein anderes Thema über verschiedene Wege erreicht.

Je intensiver unser Alltag ist, desto wichtiger ist es Körper, Geist und Seele in einer Behandlung anzusprechen. Mit einer ayurvedischen Massage ist das absolut der Fall. Zudem kann man bei den Teilmassagen Hauptbedürfnisse oder Thematiken in einer kürzeren Behandlungszeit abdecken.

Ich hoffe, ich konnte mit dem Artikel einen kleinen, verständlichen und etwas einfacheren Einblick in die ayurvedische Massage geben. Ebenso, wie ich sie mache. Denn jeder massiert anders, auch wenn er beim gleichen Lehrer gelernt hat. Die eigene Persönlichkeit und die Erfahrungen über die Jahre fliessen mit ein. Zudem gibt es im Ayurveda verschiedene Massagestile.

Es freut mich, wenn ich die Massagen in den Alltag meiner Kunden bringen kann, sie einen dort unterstützen und nicht nur ein Highlight der Wellnessferien sind. Mit dem öfteren erfahren und sich selber begegnen, zb alle 4-6, wird man unterstützt immer wieder zu sich zu kommen, dort zu bleiben und auch gelassener zu werden… je nach Situation im Leben… ich will da ja keine überdimensionalen Versprechungen machen 😉